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Call Of Duty - Modern Warfare 3

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Call Of Duty – Modern Warfare 3
Genre: Ego-Shooter
FSK 18 | PS3 (Test), XBox 360 (Test), PC
Activision / Blizzard

 

Grafik: 8,5
Sound: 9,0
Motivation: 9,5 (Multi-Player) / 9,5 (Single-Player)
Steuerung: 9,5
Gesamt: 9,25


Produktbeschreibung:

Die meistverkaufte First-Person-Actionspiel-Serie kehrt zurück, mit dem Nachfolger zum mehrfachen Spiel des Jahres Gewinner Call of Duty: Modern Warfare 2.

Die globale Schlacht wird am 8. November beginnen: An diesem Tag wird das Phänomen Modern Warfare mit dem weltweiten Release von Call of Duty: Modern Warfare 3 zurückkehren.

Call of Duty: Modern Warfare 3 ist der neueste Teil von Activisions Action-Serie und wird von Infinity Ward und Sledgehammer Games entwickelt.
 
„Call of Duty: Modern Warfare 3 ist bis jetzt die mit Abstand epischste Call of Duty-Erfahrung. Die Teams von Infinity Ward und Sledgehammer Games haben unermüdlich daran gearbeitet, ein unvorstellbares Spektakel mit einer Finesse und Kreativität zu schaffen, die das Genre auf einen neuen Level bringen“, so Eric Hirschberg, CEO von Activision Publishing, Inc. „Die Leidenschaft und Energie unserer Entwickler spiegelt sich in allen Elementen des Spiels wieder. Mit innovativem Gameplay, filmischer Intensität und dem  hochentwickeltsten Multiplayer aller Zeiten wird Modern Warfare 3 die Messlatte für dieses bereits unglaubliche Franchise noch höher legen.“

 

Der Blockbuster des Jahres bereitet eine weltweite Invasion vor: Die globale Schlacht wird am 8. November beginnen: An diesem Tag wird das Phänomen Modern Warfare mit dem weltweiten Release von Call of Duty: Modern Warfare 3 zurückkehren. Call of Duty: Modern Warfare 3 ist der neueste Teil von Activisions Action-Serie und wird von Infinity Ward und Sledgehammer Games entwickelt. Call of Duty: Modern Warfare 3 ist bis jetzt die mit Abstand epischste Call of Duty-Erfahrung. Die Teams von Infinity Ward und Sledgehammer Games haben unermüdlich daran gearbeitet, ein unvorstellbares Spektakel mit einer Finesse und Kreativität zu schaffen, die das Genre auf einen neuen Level bringen, so Eric Hirschberg, CEO von Activision Publishing, Inc. Die Leidenschaft und Energie unserer Entwickler spiegelt sich in allen Elementen des Spiels wieder. Mit innovativem Gameplay, filmischer Intensität und dem hochentwickeltsten Multiplayer aller Zeiten wird Modern Warfare 3 die Messlatte für dieses bereits unglaubliche Franchise noch höher legen.

Kritik:

Nachdem ich mich bis vor ein paar Tagen begeistert durch die audiovisuell unvergleichlich opulente Shooterwelt des Konkurrenten „Battlefield 3“ ballern durfte, greift nun endlich auch das mit sehr viel Vorschusslorbeeren bedachte Call of Duty Modern Warfare 3 in die Schlachht um den Shooter-Thron 2011 ein.

Schon bei den ersten Szenen fällt ein gravierender Unterschied zu BF3 ins Auge: Es geht noch schneller und geradliniger zur Sache, als bei BF3! Nach einem kurzen Intro landet man unvermittelt im ersten Baller-Scharmützel. Keine langen Vorreden, keine großartige Taktische Schwierigkeit – es geht hier vor allem um Action und Präzision beim Umlegen der zahlreichen russischen Feinde. Direkt danach darf man sich als Bordschütze im actiongeladenen Helikopter-Fight versuchen um direkt danach im wahrsten Sinne des Wortes ins kalte Wasser geworfen zu werden: in der nächsten Mission gilt es ganz still und heimlich unter Wasser mittels kleinen Skootern Sprengladungen an einem feindlichen U-Boot anzubringen, danach die Besatzung im Boot nieder zu mähen nur um danach hurtig ins Schnellboot zu sprinten um den alsbald eintreffenden Evakuierungs-Heli zu erwischen. Allein an dieser kurzen Zusammenfassung der ersten Szenen lässt sich die unglaubliche Dynamik des Einzelspielermodus erkennen. In dieser Hinsicht hat MW3 ganz klar die Nase vorn. Inhaltlich baut MW3 auf die beiden Vorgänger auf. Superschurke Makarov hat noch nicht genug und will sein in MW2 begonnenes Werk des Terrors vollenden. Dabei genießen wir die bekanntesten Metropolen der Welt zu retten – oder auch in Schutt und Asche zu legen. Die auf gut sechs Stunden angelegte Spielzeit ist in der Praxis kaum zu schaffen – nicht selten gelingen die Missionsziele erst nach vermehrten Anläufen, was ganz klar für einen nicht allzu geringen Schwierigkeitsgrad spricht. Erzählerisch fallen im Laufe des Spiels ein paar Ungereimtheiten auf – so folgen wir in den ersten Missionen als Yuri dem immer vorneweg rennenden Megasoldaten Caprain Price – in späteren Missionen spielen wir dann eben jenen Captain Price – und rennen nun artig hinter Yuri her. Das hätte man sicher etwas realistischer lösen können.

Der Multiplayer-Modus wurde im direkten Vergleich zum Vorgänger um eine recht interessante Neuerung erweitert: Unter dem Banner „Abschuss bestätigt“ muss man die Hundemarkten erlegter Gegner einsammeln um damit Erfolge frei zu spielen. Dabei ist es völlig gleich, ob man die Marken der Feinde oder der eigenen Kameraden einsammelt um dem Gegner diese Punktgewinnmöglichkeit zu rauben. Das bringt tatsächlich einiges an Mehrdynamik. Dazu kommt noch der neue Spielmodus „“Teamverteidiger“ bei dem es nach guter CTF-Manier erst einmal darum geht, eine Flagge zu erobern. Solange man diese in den eigenen Reihen hält erhält jeder Teamspieler doppelte Punkte auf seine Abschüsse. Natürlich sind die Standards Deathmatch, Capture The Flag, Search & Destroy und Team-Deathmatch ebenfalls wieder mit an Bord. Dabei sind nicht alle Stufen von Beginn an verfügbar – man muss durch die erreichten Erfolge erst einmal in der Hierarchie nach oben steigen. Ab Rang 20 stehen einem dann alle Ebenen zur Verfügung. Noch ein kurzes Wort zu den MP-Maps: Diese sind teilweise verdammt kniffelig und verzwickt – gelegentliches Verlaufen nicht ausgeschlossen. Das bringt natürlich einen hohen Grad an Motivation mit, da ich nichts schlimmer empfinde, als laufend stumpf im Kreis zu rennen. Wie schon in MW2 sind auch wieder einige Spec-Ops-Koop-Missionen enthalten – 16 um genau zu sein. Diese begeistern wieder durch ihren eigenen Reiz und leben oft von den teilweise unterschiedlichen Missionszielen der beiden Koop-Spieler, die dann auch nicht selten an unterschiedlichen Orten agieren müssen. Das in der Vergangenheit vor allem durch Wartezeiten und Serverausfälle bekannte IWnet ist leider noch immer die einzige Möglichkeit, online zu zocken und dabei Achievements zu erlangen. Zwar wurde nun eine weitere Schnittstelle eingefügt, über die man auf anderen Servern spielen kann, dort jedoch „just for fun“.

Grafisch hat sich im direkten Vergleich zum Vorgänger nicht allzu viel getan. Die Szenerie ist sauber gestaltet, wenngleich man eine Detailtiefe wie bei BF3 in Sachen Bild und Ton leider nicht erwarten darf. Besonders gelungen sind jedoch die einzelnen Citymaps bekannter Weltmetropolen wie New York City oder Paris, bei denen man als Ortskenntlicher nicht selten das Gefühl hat, durch die jeweiligen Straßenzüge bereits live gelaufen zu sein. Bei manch einer schnellen Hatz durch verwinkelte Gänge in halb zerschossenen Gebäuden ist die Beleuchtung doch recht dunkel, das fasse ich jedoch nicht zwingend als Manko auf – im realen Leben ist ja auch nicht jede Ecke in zerbombten Häusern perfekt ausgeleuchtet. Der Sound ist druckvoll und verleiht dem Spiel ordentlich Dynamik – allerdings ist die deutsche Synchro ziemlich daneben – ich empfehle dringend die wesentlich gelungenere Englische Fassung.

 

Fazit:

MW3 ist ein gelungener, actiongeladener Shooter, der sehr schnell und ohne Umwege auf den Punkt kommt. Tie taktische Tiefe des Konkurrenten BF3 wird kaum erreicht, was auch die völlig unterschiedliche Herangehensweise beider Entwickler deutlich macht. Während man mit MW3 die schnelle, kompromisslose Action präferiert, steht bei BF3 neben der optisch-akustischen Überlegenheit eher taktisch-teamorientiertes Gameplay im Fokus. Was man hier nun lieber mag, muss jeder für sich entscheiden. Ich bin jedenfalls froh, beide Kracher mein Eigen zu nennen!

Ingo

Begeisterter Fotograf, Grafiker, Webdesigner und Filmer.
Hobbys: Musik, gute Bücher, Kino & Video, Biken, Tischtennis bei Greuther Fürth,...

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