Engel
Blood Of The Saints
Season Of Mist
11 Tracks | 39:24 Min.
Line-Up:
Bass & Gesang - Johnny Hedlund
Gitarre - Tomas Måsgard,
Gitarre - Fredrik Folkare
Schlagzeug - Anders Schultz
Dieses Dupstep und Deathcore Zusammengewürfel ist ja nicht erst seit kurzem in aller Munde. Leider schaffen es nur wenige Bands diese Genres wirklich perfekt zu vermischen. Engel haben zwar nur eine Hand voll Songs welche genau jenes genreübergreifende Mischmasch ihr Eigen nennen aber dies klingt bei ihnen von vorne bis hinten schlüssig. Was mit Bands wie Bring Me The Horizon, The Browning und nicht zu letzt mit Korn angefangen hat, klingt bei Engel irgendwie besser wobei wir da schon beim ersten Song namens „Question Your Place“ wären. Genau jener ist absolut cool und kommt auch mit den restlichen Instrumenten souverän und voller Power daher. Der zweite Song „Frontline“ klingt verdächtig nach in Flames und das lässt sich auch auf die meisten der 11 Songs weiter übertragen. Klar es ist bekannt das Gitarrist Niclas Engelin bei In Flames ebenfalls die Gitarre zockt aber das ist allemal kein Grund fast wie ein Klon eben genannter Band zu klingen.
All in All ist das Album wirklich gelungen und ein echtes Schmankerl für In Flames Fans aber leider muss ich sagen das Engel doch eher bei dem experimentellen Part den sie mit „One Good Thing“ und „Numb“ eingeschlagen haben hätten bleiben sollen, denn der Rest klingt einfach zu In Flames lastig. Schade eigentlich für eine Band in der offensichtlich so einiges mehr zu stecken scheint.
01. Question Your Place
02. Frontline
03. Feel Afraid
04. Numb
05. Cash King
06. One Good Thing
07. Blood Of Saints
08. Down To Nothing
09. Drama Queen
10. In Darkness
11. Journeys End
6,5 Punkte
Chris | Hard Times