Meshuggah
Koloss
Nuclear Blast
10 Tracks | 54:37 Min.
Line-Up:
Jens Kidman - Gesang
Fredrik Thordendal - Gitarre
Mårten Hagström - Gitarre
Dick Lövgren - Bass
Tomas Haake - Schlagzeug
Was man von Meshuggah schon mal sagen kann, ist dass sie nicht wirklich souverän ein Album nach dem Anderen auf den Markt werfen und das ist auch gut so! Im Gegensatz zu anderen Bands sind Meshuggah immer die Band der Stunde und übertreffen sich bei jedem neuen Werk selbst. Ideen die sonst niemand hat und ein Soundgewand das seines Gleichen sucht sind auch auf dieser Platte einmal mehr am Start.
Schon ab dem ersten Klang erinnert man sich an jeden einzelnen alten Song und kann gar nicht anders, als dem dargebotenem mit kreisenden Bewegungen im Halswirbelbereich Tribut zu zollen.
Instrumental gibt es absolut nichts auszusetzen bzw an dieser Stelle nichts was man wirklich hervorheben muss wenn man Meshuggah kennt. Wenn nicht hat man sowieso was verpasst oder hat akuten Nachholbedarf. Ab dem ersten Song geht es zwar ein wenig schleppend aber dafür mit voller Wucht zur Sache und steigert sich bis ins Unermessliche. Mal langsam, mal schnell, heizen einem die Schweden dermaßen ein, dass einem klar werden muss das genau jene einfach die Götter des technischen Metals sind und auch immer bleiben werden. Ich kann leider an dieser Stelle nicht auf einzelne Songs eingehen, da jeder unglaublich geil arrangiert ist und einfach dabei einen Standart zeigt, den nur Meshuggah so erbringen können.
Eins ist klar, an Meshuggah kann man sich nie satt hören und sollte das nächste Album auch 10 Jahre dauern, weis ich jetzt schon mit Sicherheit das auch jenes ein ungeschriebener Meilenstein des Metals werden wird.
1. I Am Colossus
2. The Demon´s Name Is Surveillance
3. Do Not Look Down
4. Behind The Sun
5. The Hurt That Finds You First
6. Marrow
7. Break Those Bones Whose Sinews Gave It Motion
8. Swarm
9. Demiurge
10. The Last Vigil
8,5 Punkte
Chris | Hard Times