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Nightwish

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Dienstag, 20 September 2011 05:49

Das beste Pferd im Stall von Nuclear Blast schickt sich an, ab dem 2.12.2011 die gierigen Fanscharen mit neuem Stoff zu versorgen. Nicht weniger gierig geierte die versammelte internationale Journaille exakt 8 Wochen vor dem Releasetermin beim exklusiven Prelistening in den heiligen NB Hallen zu Donzdorf auf das, was am frühen Nachmittag aus der ordentlichen Anlage im hübsch dekorierten "Hörsaal" klang. Auch wenn ich meiner Rezension dadurch vorweg nehme - das Album ist das mit Abstand beste, was Toumas & Co. bis heute fabriziert haben! Diese Meinung scheint auch der Rest der Reporterschar zu teilen, zumindest am nach dem Prelistening aufbrausenden Applaus zu urteilen.

Entsprechend gut gelaunt und entspannt traf ich dann als letzter Interviewer des Tages um 21:45 Uhr auf die beiden Stimmen der Band Anette Olzon und Marco Hietala.Vor allem Anette merkt man im Gespräch an, daß sie sich inzwischen sehr gut in das Bandgefüge und das stressige Business eingefunden hatte. Bei der Begrüßung fragte sie mich keck, ob es mich störe, wenn sie ihre Stiefel auszöge und die Beine etwas hochlegen würde. Meine Verneinung lockte sogleich Marco auf den Plan, was zur Folge hatte, daß beide breit grinsend ihre schuhlosen Beine auf den Tisch legten, als wir mit dem Interview starteten. Da kenne ich eine ganze Menge wesentlich kleinerer Stars, die sich von dieser Ungezwungenheit eine dicke Scheibe abschneiden könnten!

Anette, Du wirkst auf "Imaginaerum" wesentlich mutiger und selbstsicherer, was deinen Gesang angeht. Bist du nun endlich richtig in der Band angekommen?

Anette: Ja, das hast du ganz richtig bemerkt. Ich bin nun wesentlich sicherer in dem, was ich mache und traue mir dadurch auch selbst viel mehr zu. Dazu kommt, dass Tuomas diesemal genau wußte, für wen er die Songs schreibt. Dadurch konnte er auf meine Klangfarbe und die Möglichkeiten, die ich mit meiner Stimme habe, wesentlich besser eingehen. Das war beim Songwriting zum letzten Album ja nicht möglich, da ich erst dazu gestoßen bin, asl bereits alle Songs fertig geschrieben waren. Durch diese Situation sind Lieder entstanden, in denen ich mich sehr sicher bewegen kann und die zu 100% meinem Timbre entgegen kommen.

Normalerweise ist ein Prelistening nicht ganz so lange vor dem Release einer Scheibe. Liegt das auch daran, daß Ihr noch an dem Film arbeitet?

Marco: Nein, eigentlich nicht. Wir waren ausnahmsweise einmal schneller fertig, als geplant. Warum solltetn wir euch also noch länger auf die Folter spannen? ;-) Die Filmproduktion läuft ja bereits auf Hochtouren, doch das hat an sich mit dem Album-VÖ nicht viel zu tun.

Demnach wird der Film nicht parallell zum Album erscheinen?

Anette: Nein, das wäre zeitlich nicht zu schaffen. Die Filmcrew arbeitet ja bereits seit fast einem Jahr an dem Streifen und im Moment gehen wir davon aus, dass er eventuell im April fertig sein wird. Wir machen uns und der Produktionsfirma in der Hinsicht aber absolut keinen Stress, da wir so stolz auf das Projekt sind, dass wir auf keinen Fall etwas veröffentlichen wollen, mit dem wir nicht bedingungslos zufrieden sind. Wenn es noch ein paar Wochen länger dauert, dann ist das auch OK für uns.

Wie seid Ihr eigentlich auf die Idee gekommen, einen Film zu drehen und nicht einfach nur ein normales Album zu releasesn?

Marco: Die Idee ist Tuomas und dem Regisseur Stobe Harju bei den Dreharbeiten zum "The Islander"-Clip gekommen. Stobe hatte damals die Vision, jeden Track eines Albums mit einem eigenen Videoclip zu versehen. Daraus ist dann der Gedanken entstanden, einen richtigen 90 Minuten-Film mit echten Schauspielern, nicht nur uns Gestalten :-) zu drehen.

Wie darf man sich das dann vorstellen: Wurde das Filmkonzept zuerst festgelegt und danach die Songs so geschrieben, um in das Filmkonzept zu passen?

Anette: Nein, ich glaube, das wäre bei einem Rockalbum auch nicht möglich. Unsere Musik mutet zwar nicht selten wie Filmmusik an, aber das wäre doch zu umständlich aus kompositorischer Hinsicht.

Marco: Toumas hat das Album wieder komplett geschrieben udn sich danach mit Stobe zusammen gesetzt.

In Zeiten, in denen man ein Vielfaches an Alben durch illegale Downloads verliert, als man tatsächlich nicht verkauft, müssen Labels und Bands neue Wege gehen, um dennoch an das Geld der Konsumenten zu kommen. Eure Genrekollegen Within Temptation haben einen ähnlichen Ansatz bei ihrem aktuellen Album "The Unforgiving" gewählt, indem sie zum Konzept einige Videoclips gedreht haben und nun nach und nach 6 Comics zu dem Thema veröffentlichen.Ist das für euch die Zukunft, dass man einfach mehr mediale Kanäle belegen muss? Einen 90 Minuten Film lädt man halt auch nicht so schnell aus dem Web, wie 14 Songs - und ein Comic will auch in Papierform und nicht auf dem Monitor durchgeblättert werden...

Anette: Ja, das ist auf jeden Fall eine Richtung, die man einfach einmal ausprobieren muss. Sich nur noch auf die Plattenverkäufe zu verlassen, wäre heute grob fahrlässig, wobei man schon sagen muss, dass wir hier in einer recht komfortablen Situation sind. Unsere Fans sind sehr loyal und unterstützen unsere Arbeit dadurch, dass sie noch immer sehr viel physikalische Platten kaufen und uns nicht bestehlen. Bei der Gelegenheit muss ich unbedingt loswerden, dass ich das neue Album von Within Temptation liebe! Die Band hat sich komplett neu erfunden und Sharon klingt besser denn je! Ich mochte ihren Stil zu "Mother Earth"-Zeiten auch schon sehr, aber seit sie etwas tiefer singt, klingt das wesentlich sexier!

Meine volle Zustimmung. Das wäre doch auch einmal ein fettes Package, Nightwish und Within Temptation auf einer Festival-Bühne...

Anette: Au ja - und am besten noch Evanescence dazu. Mit denen wollte ich schon immer einmal zusammen spielen. Da sollten sich die Booker mal zusammen setzen - das würde bestimmt eine Menge Leute ziehen!

(Bertram - du hast es vernommen, oder?) Ich wäre auf jeden Fall ganz vorne dabei, das steht fest! Wie macht sich die aktuelle Situation eigentlich bei euch bemerkbar? Die meisten anderen großen Bands spielen immer mehr live, da sie so noch die Chance haben, mit ihrer Musik Geld zu verdienen.

Marco: Wie Anette schon gesagt hat, scheinen unsere Fans immer sehr gierig auf das neue Material zu sein - deshalb sind unsere Verkaufszahlen auch nicht ganz so schlimm. Einen deutlichen Rückgang bemerken wir aber dennoch. Noch müssen wir die Touren nicht weiter ausdehnen, aber man muss abwarten, wie das in Zukunft weitergehen wird. Als Familienvater möchte ich die Zeit, die ich mit meiner Frau und den Kindern verbringe eigentlich nicht noch mehr einschränken müssen. Warten wir mal ab.

A propos Zeit: Du bist mit Nightwish ja offensichtlich nicht ganz ausgelastet, oder? Anders kann ich es mit nicht erklären, dass du mit deinem Projekt Tarot parallel auch immer mehr Gas gibst und deine Studio-Arbeiten für andere Bands sind ja auch nicht zu vernachlässigen. Dein Engagement bei deinen Landsleuten von Amorphis ist ja hinreichend bekannt. Dort kümmerst du dich um das Vocal-Coaching und um die komplette Gesangsproduktion. Im Interview mit Amorphis wurde mir erzählt, dass du ein gewichtiges Wort bei der finalen Songauswahl hast. Wie kreigst du das alles unter einen Hut?

Marco: So schlimm ist das eigentlich gar nicht. Nehmen wir zum Beispiel die Amorphis-Produktionen: Das ist im Normalfall innerhalb von drei Wochen erledigt. Der Zeitfaktor dafür ist also nicht besonders hoch. Während Tuomas an den Songs für Nightwish feilt bleibt mir jede Menge Zeit, mich um andere Projekte zu kümmern. Ich habe inzwischen ein recht ordentliches Recording-Studio zu hause, so dass ich nicht noch irgendwo hin fahren muss, um meinen Job zu erledigen. as macht das alles wesentlich einfacher.

Ja, durch den geringen Platz, den ein amtliches ProTools-Setup inzwischen benötigt, wurden völlig neue Dimensionen des Homerecordings geschaffen...

Marco: Schöne neue Welt :-)

Kommen wir nochmal zurück zum Thema Film: Eure Musik generell eignet sich gut dazu, als Filmmusik zu dienen. Wurdet ihr schon darauf angesprochen, einmal einen echten Soundtrack zu komponieren?

Marco: Ja, Tuomas wurde bereits darauf angesprochen. Aber bislang hat das zeitlich einfach nicht nicht geklappt. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

Eure Labelkollegen von Blind Guardian sind ja nun im PC-Spiel "The Cursed Crusade" mit einem SOng vertreten, was bei den Jungs nicht zum ersten Mal passiert. Das wäre doch auch ein interessantes Betätigungsfeld.

Marco: Du wirst lachen, aber da habe ich sogar einige aktive Projektanfragen laufen. (nestelt an seiner Hose herum, zieht das Handy heraus und beginnt wie wild zu tippen) Da fällt mir ein: Ich muss am Dienstag UNBEDINGT einige Telefonate fürhen...

Ah, ok. Herr Multiprojektmanager hat also ein weiteres Eisen im Feuer... ;-) Die Blinden Gardinen sind ja aktuell auch mit einem reinen Symphonie-Orrchester-Projekt beschäftigt. Eure Musik würde sich dazu ja noch viel eher anbieten...

Anette: Au ja, darauf hätte ich wirklich große Lust...

Marco: Ja, das ist sicher interessant, aber was soll ich denn da dann die ganze Zeit machen? Einen E-Bass braucht man da ja nicht unbedingt...

Hm - du könntest die Triangel bedienen...

Macro: Bin dabei - das wird ein sehr entspannter Job :-)

Inhaltlich geht es bei "Imaginaerum" ja um einen alternden Musiker, Tom, der an Alzheimer leidet und nach und nach alle Erinnerungen verliert. Am Ende erinnert er sich nur noch an Erlebnisse aus seiner Kindheit.Sind die Begebenheiten wieder pure Fiktion oder sind Teile der Story autobiographisch zu sehen? Da Tom ein Musiker ist, liegt die Vermutung ja nahe.

Marco: Generell ist das natürlich wieder eine Phantasiegeschichte, aber ich denke schon, dass Tuomas hier und da ein paar Auszüge aus seinem eigenen Leben mit einfließen lassen hat. Bei einer so aufwändigen Story fließt eigentlich immer ein gewisser Teil des eigenen Selbst mit in die Geschichte ein. Wäre das nicht so, könntest du die Geschichte nicht so glaubwürdig umsetzen, denke ich.

Wird der Film eigentlich live umgesetzt? In Zeiten aufwändiger Video-LED-Technik ist das ja keine Utopie mehr...

Anette: Wir werden den Film auf jeden Fall live mit einfließen lassen, aber wie genau das umgesetzt werden wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. Jetzt muss der Streifen ja erst einmal fertig gestellt werden...

Euch kann man ohne zu übertreiben als die Benchmark in Sachen symphonischer Heavy Metal bezeichnen. Die Szene orientiert sich zunehmend an euch und versucht krampfhaft euren Sound zu kopieren - mit größtenteils eher bescheidenen Resultaten. Bemerkt ihr die Stagnation innerhalb dieses Genres ebenfalls oder sehr ihr durchaus noch Entwicklungen?

Marco: Entwicklungen gibt es natürlich - und es sind sicher auch einige Bands da draussen, die noch echte Innovation bringen. Doch für diese Bands ist es ungleich schwerer, bekannt zu werden oder auch nur einen Plattendeal zu ergattern. Das ist sicher auch ein Verschulden der Plattenindustrie, die sich  - verständlicher Weise - heute kaum noch traut neue Wege zu beschreiten oder gar ein Risiko einzugehen. Dadurch wird in das investiert, wovon man weiss, dass es funktioniert. Viele der jungen Bands hätten das Potenzial, echte Innovation zu bringen, doch meist werden sie dann von managements und Labels so zurecht gestutzt, dass sie in ein bereits bestehendes Schema passen.

Anette: So bedroht die Downloadkultur des 21. Jahrhunderts nicht nur Existenzen von Tausenden Leuten, die von der Musik leben, sondern sie vernichtet auch einen großen Teil der kreativen Entwicklung, wie sie noch in den 80er und 90er Jahren vorhanden war. Schau dir doch mal an, was in den Charts zu finden ist. Diese ganzen gezüchteten Retortenbands - das hat mit ehrlicher Musik nichts mehr zu tun.

Das sehe ich natürlich exakt genauso. Allerdings wird man diese Entwicklung nicht mehr aufhalten können. Auch das ist ein Grund, warum es auch für Bands wie Nightwish immer wichtiger wird, live zu spielen. Wie schaut's an dieser Front aus?

Marco: Wir sind im Moment dabei, alles mögliche auszuloten und zu planen. fest steht , dass wir eine ausgedehnte Europatour unternehmen werden, bei der wir natürlich auch intensiv Deutschland beackern werden.

Auch Süddeutschland?

Marco: Selbstverständlich! Wir könnten es uns im Leben nicht erlauben, gerade auf SÜD-Deutschland zu verzichten. ;-) Außerdem planen wir einen erneuten Abstecher in die USA.

Anette: Dort zu spielen ist extrem spannend für uns, weil wir dort in kleinen Clubs spielen und einen sehr nahen Kontakt zu den Fans haben. Dort haben wir die Möglichkeit, nach der Show noch raus zu gehen und mit den Fans zu quatschen oder etwas zu trinken. Das wäre in Europa mit den großen Arenen und tausenden Fans pro Show vollkommen undenkbar. Da passieren dann so lustige Anekdoten, dass der Veranstalter nach der Show ganz vorsichtig fragt, ob wir noch Autogramme für "ein paar Fans" geben würden, die draussen auf uns warteten. Das haben wir natürlich getan - nur hatte die Sache den kleinen Haken, dass "die paar Fans" der gesamte Club waren und wir dann mit gut 700 Fans geredet und stundenlang Autogramme gegeben haben. Man will da ja dann auch keinen ohne fort schicken...

Aber das ist doch ein schönes Feedback. in den Staaten ist es ja sehr beliebt, dass sich große bands zu Tourtrossen zusammenschließen und dann die größeren Hallen bespielen.

Marco: So in der Art wie das Ozzfest? Ja, das ist auf jeden Fall interessant.

Ja, Ozzfest ist ein solches Beispiel oder die Rockstar Tour oder Big Four. Manche Touren sind mit so vielen Bands bestückt, dass sie quasi als reisende Festivals durchgehen könnten mit zig verschiedenen Bühnen usw.

Anette: Stimmt, darüber sollten wir dann auh einmal nachdenken...

Wenn ich mir nur vorstelle: Nightwish, Evanescence und Within Temptation gemeinsam auf Tour. Das wäre auf jeden Fall eine Reise in die USA wert!

Anette: Du würdest wegen einer Show nach Amerika reisen!?

Klar, hab ich zur ersten Trans Siberian Orchestra Stadion-Tour auch gemacht und wenn ich noch Karten bekomme, versuche ich im November nach London zu Def Leppard und Mötley Crüe zu fliegen.

Anette: Echt? Def Leppard sind die Größten! Und dann noch Mötley Crüe - das würde ich mir auch sofort ansehen.

Schade, dass das Package nicht nach Germanien kommt... Wie schaut es denn generell mit Festivals für 2012 aus?

Marco: Die Verhandlungen laufen, aber etwas Konkretes können wir leider noch nicht sagen...

Na ich wüsste da schon etwas - schlagt eurem Booker doch mal das Rock in Concert Open Air vor.

Marco: Da haben 2011 doch Alice Cooper und Motörhead gespielt, oder? Ja, das wäre sicher nicht schlecht...

Zum Ausklang des Talks gesellt sich noch Nuclear Blast-Promotion-Mastermind Markus Wosgien zu uns.

Marksu: Hat Ingo eigentlich schon erwähnt, dass er im größten Kinokomplex Deutschlands arbeitet? Ich hab mir neulich bei Pro 7 die Dokumentation über den Laden angesehen, das war mal richtig beeindruckend.

Anette: Tatsächlich? Das ist ja interessant. macht Ihr auch Premieren und so Sachen?

Klar, solche Events kriegen wir natürlich acuh hin. Denkst du dabei an die Premiere für den Nightwish-Film?

Anette: Geht das denn so einfach? Bei uns in Finnland und Schweden müssen Filme erst von einer Kommission begutachtet und freigegeben werden, bevor man sie im Kino  zeigen darf.

Das ist bei uns nicht ganz so kompliziert. Wenn ihr uns den Film gebt, dann spielen wir den auch. ;-) In dem Moment kommt Toumas vorbei und wird sofort von Anette angesprochen.

Anette: Tuomas, der Herr hier arbeiet in einem tollen Kino in Deutschland. Dort könnten wir doch die Premiere des Films veranstalten. ich wollte schon immer einmal über einen roten Teppich laufen.

Tuomas: Roter Teppich?? Na ich weiß nicht. Darauf hab ich glaub ich keine große Lust...

Wir könnten für dich auch einen schwarzen Teppich ausrollen...

Tuomas: Tatsächlich? Na das klingt schon viel besser.

Na dann warten wir mal ab, ob es tatsächlich eine Premiere des Nightwish-Kinofilms in Nürnberg geben wird. Bis dahin kann man sich die Wartezeit auf den Streifen mit einer extrem abwechslungsreichen, interessanten und mit Ohrwürmern gespickten Nightwish-Platte verkürzen.


Band-Homepage: www-nightwish.com

Interview & text: Ingo

Ingo

Begeisterter Fotograf, Grafiker, Webdesigner und Filmer.
Hobbys: Musik, gute Bücher, Kino & Video, Biken, Tischtennis bei Greuther Fürth,...

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