Fisthammer
Devour All You See
Horror Pain Gore Death Productions
11 Tracks | 40:22 Min
Mitglieder:
Max Svalgard - Guitar/Vocals
Kevin Welch - Guitar/Vocals
Danny Piselli - Drums
Touring Members:
Ethan Ballickc - Bass
Tracklist:
01. Intro / The Final Hour of Darkness
02. Razor Waves
03. Aten: Fear The Obliteration Of Earth
04. Kull The Conqueror
05. Bullet Raped
06. Berserkers
07. Doom Of The Gods
08. Harvest
09. Zombocalypse
10. Cross The Lines In Blood
11. The Resurrection Of Bastet The Devourer
Bandinfo:
Fisthammer formed in winter of '08 . After months of rehearsing, they recorded their first three track demo with brothers Mike Sabolick and Doug Sabolick (A Life Once Lost.) In fall of '09 they recorded they're latest six track demo. Within the last year, Fisthammer has twice toured nationally and has shared the stage with major acts such as Ensiferum, Lazareth AD, Swashbuckle, Blackguard, Rumpelstilskin Grinder, Beneath the Sky, and more. In March 2011, Fisthammer is scheduled to record there 1st Full Length. This will be released in Spring of 2011, and heavy summer touring will follow. Continue to watch Fisthammer grow in the months to come.
Quelle: www.myspace.com/fisthammerband
Kritik:
Die vor 4 Jahren gegründeten Philadelphia-Deather, kommen mit ihrem ersten Langeisen um die Ecke. Hier wird Technical Death gespielt, der an die Anfänge der Death-Zeit in den späten 80ern bis Mitte der 90er erinnert. Growls, sich wiederholende Leads und ein Doublebassgewitter, das seines Gleichen sucht. Aber ich beginne wie immer von ganz vorne. Das Albumcover gefällt mir recht gut, es lässt zwar nicht unbedingt auf Death schließen, aber dennoch vermag es den Betrachter in seinen Bann zu ziehen. Die Albumfülle ist mit 11 Tracks und knapp 40 Minuten für ein Debüt gerade noch ok. Die Songs sind meist sehr einfach aber dennoch beeindruckend gestrickt. Das Intro erinnert ein wenig an Industrial Sound und der erste Song "Razor Waves" ist eine wahre Knüppelpracht, rasende Drums gepaart mit netten Growls. " Aten Fear The Obliteration of Earth" legt sogar noch eine Schippe an Brachialität oben drauf. Mit "Kull The Conquerer" kommt dann ein etwas melodiöser Song, der sogar mit einer ruhigen Einleitung auffährt, bevor zum Ende hin auch das üblige Geprügel einsetzt. Bei "Bullet Raped" wird großer Wert auf die sägenden Riffs gelegt, hier wird selbst das Schlagzeug etwas zurück geschraubt. Der nächste Track "Berserkers" ist wieder mit rasenden Drums versehen und geht so richtig "schrubbig" in die Eingeweide! "Doom Of The Gods" gefällt mir persönlich am besten, da hier viel Wert auf Songstruktur gelegt wurde und das Geknüppel zum Wohl der Harmonie etwas zurück geschraubt wurde, für mich der beste Track des Albums. Mit "Harvest" kommt dann wieder ein gnadenloser "Knüppeltrack" ohne Kompromisse! "Zombocalypse" fährt wiederum mit ausgefeiltem Riffing auf, allerdings klingt der Song schnell etwas eintönig. Bei "Cross The Lines Of Blood" wurden die Gitarren dann richtig hochgedreht und fiedeln einem ungewohnt hell und melodisch um die Ohren, doch, das Stück kann sich hören lassen. Den Abschluss bildet dann "The Resurrection Of Bastet The Devourer" ein herrlicher Song, welcher mit verschiedenen Stilelementen spielt, mal harmonisch akustisch, mal knüppelig hart - ein super Ausklang. Ja, was soll ich nun zu dieser Scheibe sagen, für ein Erstlingswerk ist das eine beachtliche Leistung, hier gibt es Abwechslung, super Riffs, frische Growls und feinsten Death. Doch, die Jungs haben wirklich Potential. 8 von 10 Punkten.