Darness By Oath
Near Death Experience
Cyclone Empire
11 Tracks | 42:36 Min
Line Up:
Aritz Navarro - Vocals
Gorka Otero - Bass
Diego Piñeiro - Guitar
Tristán Iñiguez - Guitar
Asier Bilbao - Drums
Tracklist:
01. Into The Gloom...
02. In An Obscure Eternity
03. Violent Intentions
04. N.D.E.
05. A Cry Of Terror (Voice From Nowhere)
06. Instrumental
07. Streams Of Blood
08. Unequivocal Evil Excitement
09. Fallen Angel Of Death
10. Last Emotions
11. Terror In Thousand Faces
Labelinfo:
DARKNESS BY OATH wurden 2002 unter Einfluss des sogenannten Göteborg-Sounds gegründet. Die Band begann schnell eigene Songs zu schreiben, nahm aber auch ein großartiges Cover des AT THE GATES-Krachers "The Swarm" für den mittlerweile legendären Tribute-Sampler "Slaughterous Souls - A Tribute to AT THE GATES" auf. 2005 nahmen DARKNESS BY OATH ihr erstes Demo auf und machten auch erste Liveerfahrungen, ehe sie dann ihr 2006 erschienenes Debüt "Confidential World Of Lies" (Drowned Scream Records/Indar Productions) aufnahmen. Im Anschluss spielte die Band mehr als 30 Shows im Baskenland und in Rest-Spanien, um dann 2007 damit zu beginnen, die Songs für ein zweites Album zu schreiben. Die dabei entstandenen Songs wurden im Sound Source Studio aufgenommen und von niemand Geringerem als Dan Swanö (Edge of Sanity, Nightingale, Bloodbath...) im November/Dezember 2007 gemischt und gemastert. Während dieser Zeit kam es zum ersten Line-Up Wechsel. Für den aus Zeitgründen ausgestiegenen Ruben Alonso übernahm fortan Gorka Otero (Bioterror) den Tieftöner. Mit dem fertigen Album begab sich die Band auf die Suche nach einem passenden Label und erhielt einige Angebote. Den Zuschlag erhielten letztlich bekanntermaßen CYCLONE EMPIRE und Ende 2008 wurde der Deal unterzeichnet, um daraufhin das zweite Album 'Fear Yourself'im März 2009 zu veröffentlichen. Die Reaktionen darauf waren durchweg sehr gut und etliche Liveshows und Festivalauftritte sollten folgen. Im Spätjahr 2011 nun beendete die Band die Arbeiten an ihrem dritten Album "Near Death Experience", das dieses Mal im Auryn Studio von Gitarrist Tristan aufgenommen wurde. Das Album trumpft mit 11 famosen Melodic Death Krachern auf, inkl. Gastauftritten von Anders Björler (At the Gates, The Haunted) und Mario Illiopoulos (Nightrage).
Kritik:
Die Melodic-Deather aus Spanien fahren ihr 3 Langeisen auf und man darf gespannt sein, nach dem Album "Fear Yourself" von 2009 kommt jetzt 2012, "Near Death Experimence". Das Coverartwork wirkt zwar recht mysteriös, kann aber nicht wirklich vom Hocker reißen und mit kapp 40 Minuten Spielzeit ist man auch eher am unteren Rand des Anständigen geblieben, aber jetzt komme ich erst einmal zur Musik. Den Anfang macht der Track "Into the Gloom..." einem recht nett gestaltetem Intro mit Meeresrauschen. Weiter geht es direkt in den Track "In An Obscure Eternity" bei dem zwar die Musik aber mal so gar nicht der Gesang überzeugen kann, leider ähnelt das Ganze eher einem Gekreische als anständigem Shouting. "Violent Intentions" kommt wieder mit bombigem Musikarrangement daher, aber eben auch wieder mit diesem nicht wirklich mit dem Song harmonieren wollendem Gesang daher. Der Titeltrack ""Near Death Experience" kann wenigstens halbwegs mit gutem Shouting auffahren, Musik wieder tadellos. "A Cry Of Terror" gefällt mir hingegen richtig gut, hier gibt es nicht nur ein top Musikarrangement sonsern auch anständige Growlingeinlagen und auch der Hauptgesang kann sich hier gut einfügen. "Instrumental" ist der mit Abstand beste Track des Albums, hier lacht das Musikerherz, perfekt eingespielt und abgemischt. Bei "Streams Of Blood" geht es auch wieder ordentlich zur Sache, ein schöner schneller Song mit herrlichem Geshoute. "Unequivocal Evil Excitement" ist auch ein gelungener Track mit einigen wirklich schönen Gitarrenpassagen. Mit "Fallen Angel Of Death" kommt dann wieder ein eher durchschnittlicher Track. "Last Emotions" ist eher schwach, da hier jegliche Harmonie fehlt, leider. Den Abschluss macht der Track "Terror In Thousands Faces". Ja, was kann ich abschließend sagen? Wäre es ein Instrumentalalbum, würde ich glatt 9 von 10 Punkten geben, aber leider kann der Gesang nicht so wirklich überzeugen. Darum gerade mal 6 von 10 Punkten.