HARD TIMES

Switch to desktop Register Login

Epica - Requiem For The Indifferent

Rate this item
(0 votes)

Epica 

Requiem For The Indifferent

Nuclear Blast Records

13 Tracks | 72:52 Min

 

Besetzung:

Bass - Yves Huts

Gesang - Simone Simons, Mark Jansen

Gitarre - Mark Jansen, Isaac Delahaye

Keys - Coen Janssen

Schlagzeug - Ariën van Weesenbeek

 

Tracklist:

Karma

Monopoly On Truth

Storm The Sorrow

Delirium

Internal Warfare

Requiem For The Indifferent

Anima

Guilty Demeanor

Deep Water Horizon

Stay The Course

Deter The Tyrant

Avalanche

Serenade Of Self-Destruction

 

Labelinfo:

Seitdem Epica in der Metalszene ans Licht traten, bildete sich um die Band ein Wirbelwind an Studioaufnahmen, Interviews, kreischenden Fans, weltweiten Live-Auftritten und dem Rock'n'Roll Lifestyle.

Der Verlust von beiden Plattenfirmen und das Ausscheiden des Schlagzeugers im Jahr 2006 ließ zunächst vermuten, dass die Band von ihrem Weg an die Spitze abgekommen ist. Aber es ist nicht alles so, wie es scheint. Epica kam zurück mit einem mächtigen neuen Album, „The Divine Conspiracy" (Info | Shop) ist ein spannendes, neues Kapitel in der Geschichte Epicas. Die niederländische Symphonic Metal Band Epica mit der weiblichen Front-Sängerin wurde im Jahr 2002 gegründet. Mark Jansen hat After Forever verlassen, um seine eigenen Träume zu verwirklichen und fand heraus, dass der Gitarrenspielen Ad Sluijter, Bassspieler Yves Huts und der Keyboarder und Pianist Coen Janssen diesen Wunsch teilten. Der Schlagzeuger Jeroen Simons und die Sängerin Simone Simons machten die Band komplett. Der Bandname wurde abgeleitet von einem Album von Kamelot, von der mehrere Bandmitglieder große Verehrer sind. Epica hat sich musikalisch nicht nur von der Welt des Rocks und dem symphonischen Metal beeinflussen lassen, sondern auch von unterschiedlichster Filmmusik die von Danny Elfman und Hans Zimmer komponiert wurde.

Epica

Innerhalb weniger Monate hatte Epica genügend Material zusammen um das atemberaubende Debütalbum „The Phantom Agony" (Info) aufzunehmen. Das Album erschien weltweit im Jahr 2003, gefolgt von einer langen Tournee. Epica's Bemühungen wurden im Jahr 2004 mit einem Essent Awart (eine wichtige niederländische Auszeichnung für talentierte junge Bands) belohnt. Während Epica das ganze Jahr über auf Tournee war, zeichneten und veröffentlichten sie das zweite Album „Consign To Oblivion" (Info) im Jahr 2005. Das Album schaffte es auf # 12 in den niederländischen Charts und blieb in den Top 100 für 7 Wochen. Dieses Album verfügt auch über einen Gastauftritt von Kamelot Frontmann Roy Khan. Aufgrund ihre kreativen Ideen, erblickte noch im selben Jahr das Album „The Score - An Epic Journey" (Info) das Licht der Welt. Das Album besteht aus der Musik die Epica für den niederländischen Film „Joyride" schrieb. Dieses Album ist gekennzeichnet durch das Fehlen von Gitarren, Schlagzeug oder sogar Gesang und enthält hauptsächlich instrumental symphonische Songs.

Nach vier Jahren harter Arbeit nahm Epica die Zeit, über die beeindruckende Karriere nachzudenken, die die Welt im Sturm eroberte. So erblickte im Jahr 2006 das Foto-Sound-Buch „The Road To Paradiso" (Info) das Licht der Welt. Es ist eine detaillierte Beschreibung von Epicas Bandgeschichte in Worten und Bildern und enthält viele Fotos von den Bandmitgliedern, professionelle Fotografen und sogar hunderte von Fans, die ihre besten Bilder und Worte zu dem Album beigetragen haben. Dieses Buch verfügt ebenso über eine einzigartige Bonus-CD, die unveröffentlichte Songs, Live-Material und Demo-Aufnahmen beinhaltet.

Das Jahr begann so hoch, und endete so tief, als Drummer Jeroen Simons beschloss, die Band zu verlassen. Aber es ist nicht in der Natur der Band dadurch aus der Fassung zu sein. Nach Hunderten von Shows in Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt (einschließlich den USA, Kanada, Mexiko, Argentinien, Chile, Uruguay, Brasilien, den meisten europäischen Ländern, Israel, Tunesien...) war Epica zu einer gut geölten Metal Maschine geworden, die nicht mehr aufzuhalten ist. Nach Hunderten von Epica-Shows in Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt (einschließlich den USA, Kanada, Mexiko, Argentinien, Chile, Uruguay, Brasilien, den meisten europäischen Ländern, Israel, Tunesien ...) dieser Band geworden war eine gut geölte Maschine, die aus Metall nicht mehr aufzuhalten ist.

Wie bei allen Veröffentlichungen wurde durch das Dream-Team Sascha Paeth, Amanda Somerville und Miro Rodenberg vom Gate Studio dieses Album zu einer höheren Ebene gebracht. Das neue Werk ist mehr als 75 Minuten und ist Epicas erstes Konzept-Album. Es befasst sich mit der Theorie, dass, als eine Art Test, Gott alle Arten von verschiedenen Religionen erschuf, um diese unter die Menschheit zu mischen und um zu schauen, ob diese in der Lage wären, ihre wahre Natur zu finden. Die Frage ist, ob die Menschheit begreifen kann, dass im Grunde alle Religionen die gleichen sind. Aber es steckt noch mehr dahinter. Dieses Album beschließt auch das „The Embrace That Smothers" – Konzept, das schon auf „The Phantom Agony" vorzufinden war, aber erst auf dem After-Forever Album „Prison Of Desire" begann.

Es scheint nur passend, dass der Abschluss des Konzepts einen Gastauftritt von dem Sänger Sander Gommans von After Forever beinhaltet.

2007 ging EPICA einen neuen Deal mit Nuclear Blast ein und veröffentlichten ihr drittes Album „The Divine Conspiracy". Mit Ariën Van Weesenbeek an den Drums, welcher es möglich machte das Konzeptalbum aggressiver, dynamischer und komplexer zu gestalten, gelang es der Band, einen gigantischen Schritt nach vorne zu machen.

Nach einer beeindruckenden Tour, sowie den Aufnahmen des monumentalen Livealbum „The Classical Conspiracy" (Info | Shop), verließ 2008 Gitarrist Ad Sluijter die Band. Er wurde durch Isaac Delahaye ersetzt, welcher mit EPICA 2009 „Design Your Universe" (Info | Shop) mit einem größeren Gitarrenaspekt veröffentlichte. Viele sehen dieses Album noch immer als Meisterwerk an, welches die Band zweifellos an die Spitze der heutigen Metalszene gebracht hat.

2012 kehren Epica, die Meister des Symphonic Metal, mit ihrem fünften Album „Requiem for the Indifferent" (Info | Shop) zurück, welches ein spannendes neues Kapitel der Bandgeschichte öffnet. Der Titel bezieht sich auf das Ende einer Ära. Die Menschheit kann, bei den Dingen, die um sie herum passieren, ihren Kopf nicht länger in den Sand stecken: Spannungen zwischen verschiedenen Religionen und Kulturen, Kriege, Umweltkatastrophen, eine riesige finanzielle Krise. Da wir alle miteinander verbunden sind; Das Universum, die Erde, die Natur, Tiere und Menschen, ist diese Zeitperiode der Auftakt des Ende für diejenigen, die es nicht kommen sehen oder wollen. Um diese Probleme zu überwältigen, brauchen wir uns mehr denn je zuvor.

„Requiem for the Indifferent" erscheint am 09.03.2012. Und somit geht die Reise weiter...

 

Kritik:

Nach 2009, schieben die Holländer wieder frisches Material auf den Markt. Über die Band an sich brauche ich nicht viel erzählen, die Herrschaften haben sich bereits in der Szene einen Namen gemacht und gute Musik präsentiert. Um so spannender wird es nun herauszufinden ob Epica, die Qualität der Vorgängeralben halten kann. Als erstes nehme ich mir mal das Coverartwork vor und ich muss schon sagen, ich bin schwer beeindruckt, das Artwork macht so richtig was her. Aber nicht nur beim artwork wurde geklotzt, nein auch das Volumen des Silberlings kann sich sehen lassen, 14 Tracks mit einer Spielzeit von knapp 73 !!! Minuten, das ist mal eine Hausnummer. Dann geht es jetzt an´s Eingemachte; Play-Button drücken und ab dafür. Los geht es mit dem Song "Karma", schon alleine dieses Intro lässt Großes erwarten, schön wenn ein Album gleich beeindruckend startet, hier reihen sich mysteriöse Choräle aneinander. Nahtlos weiter geht es mit "Monopoly On Truth" einem stimmgewaltigen Brett, welches harmonisch wie auch hart voranknüppelt, abwechslungsreich und zugleich in sich selbst stimmig, 7 Minuten pure Energie. "Storm The Sorrow" ist recht hochstimmig gehalten und sehr gesangslastig. Bei dem 6Minuten-Track "Delirium" wurde etwas die Handbremse angezogen und eine traumhafte Ballade gezaubert. Was für ein traumhaftes Stimmchen Simone doch hat. Mit "Internal Warfare" prescht dann wieder etwas zügiger vorran, hier wird auch wieder ein breiteres Instrumentenspektrum aufgefahren, was den Song etwas schwer, aber nicht erdrückend macht! Nun kommt der Titeltrack "Requiem For The Indifferent", welcher mit 8 1/2 Minuten schon mächtig lang geworden ist, hier wurden orientalische Elemente eingebaut, was den Song sehr mysteriös wirken lässt. "Anima" ist ein kurzes ruhiges Piano-Stück. Der nächste Song "Guilty Demeanor" ist äußerst schwermütig und bombastisch. Bei "Deep Water Horizon" wird wieder ein wenig beschwingter ans Werk gegangen, hier sind frische Riffs, Growls und schnelle Drums am Werk. "Stay The Course" ist der wohl härteste Track auf dem Album, hier wird großer Wert auf finstere Atmosphäre und tiefe Growls gelegt. "Deter The Tyrant" gefällt mir persönlich am besten, hier passt wirklich alles, gelungenes bombastisches Musikarrangement, kraftvoller Gesang und ziemliche Songtiefe, für mich der beste Track der Scheibe. Mit "Avalanche" kommt ein etwas verträumter Song zum Vorschein, welcher durch eingestreute Growls an Würze gewinnt, ein super Track, welcher mit dem Vorgänger auf jeden Fall mithalten kann. Den Abschluss macht "Serenade Of Self-Destruction", ein wirklich gefühlvoller, ruhiger und traumhafter Ausklang aus einem sehr gelungenem Album. Gesamt gesehen, finde ich, dass die Holländer sich sogar noch selbst toppen konnten, klasse Songwriting, bombastische Musikarrangements und beeindruckende Gesangspassagen. Wer auf Gothic-Metal oder Symphonic-Metal steht sollte hier auf alle Fälle mal reinhören. Absolute Empfehlung. 8,5 von 10 Punkten.

 

Last modified on Dienstag, 22 Mai 2012 23:32
Swen

...für jeden Mist zu haben !
...steck meistens in selbstgemachten Problemen !
...sehr anpassungsfähig !
...Music was my first love - and it will be my last !
...Metalhead durch und durch !
...ohne Bart nie zu sehen !
...verdorben bis ins Mark =;o)`
...sei lieb zu mir, dann bin ich auch lieb zu dir !
...Franke aus Überzeugung !

ALLES IN ALLEM:

„Der Swen James E. Hetfield ist ein sehr rätselhaftes und mächtiges Wesen und seine Rätselhaftigkeit wird nur durch seine Macht übertroffen.“

Leave a comment

Make sure you enter the (*) required information where indicated.Basic HTML code is allowed.

© HARD MEDIA . All rights reserved. HARD TIMES Webzine von HARD MEDIA / Claudia & Ingo Spörl steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Top Desktop version