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Vengeance - Crystal Eye

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Vengeance

Crystal Eye

SPV

11 Tracks | 45:45 Min

 

Lineup:

Leon Goewie – vocals

Keri Kelli - guitar

Chris Glen – bass

Chris Slade – drums

 

Tracklist:

1. Me And You 04:02

2. Bad To The Bone 04:51

3. Barbeque 03:31

4. Shock Me Now 03:28

5. Five Knuckle Shuffle 04:10

6. Desperate Women 04:03

7. Whole Lotta Metal 04:11

8. Promise Me 03:43

9. Crystal Eye 06:13

10. Missing 04:51

11. Jans End Piece 01:16

 

Labelinfo:

Geschlagene 30 Jahre ist es her, dass Leon Goewie Anfang der 1980er die niederländische Rockband Vengeance gründete; 30 Jahre, in denen die Gruppe

unterschiedlich erfolgreiche Zeiten erlebt hat und auch Goewie selbst durch die üblichen Hoch- und Tiefphasen eines Musikerlebens gegangen ist. Dennoch: Seinen angeborenen Optimismus hat er ebenso wenig eingebüßt wie seine grundsätzliche Euphorie für Vengeance. Auch Crystal Eye, das neueste Album der Band, ist – wie Goewie es formuliert – „geradliniger Rock´n'Roll, der vor allem ein positives Gefühl und viel Humor vermitteln soll und direkt aufs vegetative Genusszentrum der Zuhörer abzielt." Dennoch kann auch Goewie, dessen unvergleichlich ausdruckstarke Stimme man unter Tausenden heraushören kann, eine spürbare Weiterentwicklung der Gruppe nicht verleugnen: „Nach 30 Jahren in diesem Geschäft sollte man wenigstens ein bisschen erwachsener geworden sein", grinst er vielsagend, „insofern herrscht auf Crystal Eye etwas mehr Ernsthaftigkeit als auf den meisten unserer früheren Scheiben, aber natürlich immer nur so viel, dass der Spaß niemals zu kurz kommt." Veröffentlicht wird das neue Album am 24. Februar 2012 über Steamhammer/SPV.

Goewie spricht von der seiner Meinung nach professionellsten Scheibe, die er mit Vengeance je gemacht habe. Insgesamt elf Songs umfasst das Album, das er überwiegend mit Produzent Michael Voss (Mad Max) komponiert hat und auf dem sich mit dem Titeltrack auch eine Nummer aus der Feder des früheren Vengeance-Gitarristen Arjen Lucassen (Ayreon, Star One) befindet. Hinzu kommt mit ´Whole Lotta Metal' ein Stück von Tony Martin (Ex- Black Sabbath), das er Goewie und Vengeance quasi auf den Leib geschneidert hat. Den Abschluss des Albums bildet die Instrumentalnummer ´Jan's End Piece', in dem die letzten Gitarrensoli zu hören sind, die Originalgitarrist Jan Somers vor seinem jähen Tod im Januar 2011 aufgenommen hat. Apropos Jan Somers: Der unvergessene Vengeance-Gitarrist ist gleich in mehrfacher Hinsicht auf Crystal Eye präsent: Sowohl das Cover-Artwork als auch die Illustrationen im Booklet stammen vom multitalentierten Musiker, und mit Timo Somers als Gastgitarrist ist sein Sohn auf dem Album zu hören. Kein Zweifel: Crystal Eye schlägt eine gelungene Brücke zwischen glorreicher Vergangenheit der Gruppe – auch dokumentiert durch die Rückkehr des legendären Bandlogos der Kultscheiben We Have Ways To Make You Rock und Take It Or Leave It – und zukunftsorientierter Gegenwart. Ebenso aufsehenerregend wie die neuen Songs ist auch die sensationelle Starbesetzung der Scheibe: Neben Originalsänger Leon Goewie gehören Schlagzeuger Chris Slade (Ex- AC/DC), Gitarrist Keri Kelli (Ex- Alice Cooper) und Bassist Chris Glen (Michael Schenker Group) zur Gruppe. „Dieses ist mehr als je zuvor eine Band von Freunden", erklärt Goewie, dessen glänzender Ruf als Ausnahmesänger dieses erstklassige Line Up möglich gemacht hat: Goewie, Slade, Glen und Kelli bilden auch den Nukleus der AC/DC-Coverband Chris Slade Steel Circle, die immer dann, wenn es ihre Zeit erlaubt, durch angesagte Clubs rockt. Vor ihrem Publikum rocken wollen auch Vengeance jetzt wieder so schnell wie möglich: Bereits im Frühjahr 2012, also wenige Wochen nach der Albumveröffentlichung, ist eine umfangreiche Tournee geplant. Goewie: „Wir können es kaum erwarten, neben unseren Klassikern auch die Songs von Crystal Eye endlich live zu spielen. Ich verspreche, dass wir wie immer jeden Abend 100% Vollgas geben werden!"

 

Kritik:

Über Vengeance an sich muss nicht wirklich etwas gesagt werden, zu dem steht oben in der Labelinfo auch nochmal das Wichtigste. Die Aufmachung der Scheibe ist optisch im Stil der 80er gehalten. Das Album gibt es in 2 Ausführungen, einmal als Jewelcase mit 11 Tracks und einmal als Digipack mit 2 Bonustracks, zum besprechen habe ich das Jewelcase mit 11 Tracks und 45:45 Min Spielzeit vorliegen. Als erster Track kommt "Me And You" was bereits prima zeigt wo der Rockhammer auf dieser Scheibe hängt, ein herrliches "Brett", rotzig und rockig. "Bad To The Bone" ist dann ein weniger ruhiger aber trotzdem richtig griffig. Bei "Barbeque" zeigt Leon seine wuchtige Stimmgewalt, ein geniales gesangslastiges Stück ist die Folge. Mit "Shock Me Now" haben wir dann eine sehr "riffige" Nummer, rauchig und melodisch zu gleich. "Five Knuckle Shuffle" ist dann eher eine Rockballade. Der nächste Track "Desprate Woman" ist dann eine richtig geile Rock-Nummer, griffig und direkt in die Fresse - so muss guter Rock klingen. "Whole Lotta Metal" ist ein geniales Stück in Anlehnung an den Zeppelin Klassiker. Bei "Promise Me" wird dann wieder die Handbremse angezogen und ein nächstes Balladenstück eingeläutet. Der Titeltrack "Crystal Eye" ist dann eher düster und tieftöniger gehalten, eine leichte Beklemmung zieht sich quer durch den ganzen Titel. "Missing" ist noch ein Stück aus der Schublade "Weichspülerrock". Den Abschluss macht das Stück "Jans End Piece" ist ein herrliches Gitarrensolo in Liveatmosphäre. Gesamt gesehen haben wir hier ein grundsolides Rockalbum, bei dem man die jahrelange Erfahrung der Herren förmlich aus den Tracks hören kann. Für Rock-Fans auf jeden Fall eine Empfehlung. 7 von 10 Punkten.

 

 

Swen

...für jeden Mist zu haben !
...steck meistens in selbstgemachten Problemen !
...sehr anpassungsfähig !
...Music was my first love - and it will be my last !
...Metalhead durch und durch !
...ohne Bart nie zu sehen !
...verdorben bis ins Mark =;o)`
...sei lieb zu mir, dann bin ich auch lieb zu dir !
...Franke aus Überzeugung !

ALLES IN ALLEM:

„Der Swen James E. Hetfield ist ein sehr rätselhaftes und mächtiges Wesen und seine Rätselhaftigkeit wird nur durch seine Macht übertroffen.“

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