Stahlmann
Quecksilber
AFM Records
10 Tracks | 37:01 Min.
Tracklist:
Engel Der Dunkelheit
Spring Nicht
Tanzmaschine
Asche
Mein Leib
Am Grunde
Goetter
Schmerz
Diener
Tanzmaschine (Club Remix)
LineUp:
Gesang, Programming - Mart
Gitarre, Programming - Tobi
Gitarre, Programming - Alex
Bass - Fire-Abend
Schlagzeug - O-Lee
Kritik:
Braucht die Welt eine Eisbrecher-Coverband? das war mein Hauptgedanke bei der Rezension zum Stahlmann-Debut vor ca. einem Jahr. Mein Fazit damals: Nein, braucht man eigentlich nicht. Nun steht die zweite Scheibe ins Haus - und ich muss Mart leider attestieren, dass deine Weiterentwicklung im eigentlichen Sinn nicht stattgefunden hat. Dennoch sind die Nummern an sich etwas zwingender ausgefallen, als auf dem Debut, was vor allem an den eingängigeren Refrains liegen mag. Neben Eisbrecher und Oomph! mischt nun auch der Graf in seiner Frühphase ein wenig im Stahlmann-Sound mit, was die Bandbreite minimal erweitert. Neben einigen Durchschnittsnummern liefert "Quecksilber" aber euch einige Highlights wie z.B. "Am Grunde", "Spring Nicht" oder "Götter", die sich auf den Tanzflächen der Düsterheimer-Zappeltempel sicher sehr gut machen werden. Stahlmann haben sich also im etwas engen Rahmen ihrer Genre-Kategorisierung weiter entwickelt, was man den meisten Genrekollegen nicht attestieren kann, weshalb man die Band auch in Zukunft auf der rechnung behalten kann. 6,5 Punkte.