Dixie Witch
Let It Roll
Smallstone
10 Tracks | 35:59 Min
Tracklist:
01 - Let It Roll
02 - Boogie Man
03 - The High Deal
04 - Red Song
05 - Saving Grace
06 - Sevens
07 - Anthem
08 - Automatic Lady
09 - Second Chance
10 - December
Line-Up:
Trinidad Leal: Drums & Gesang
Curt Christenson: Bass, Gesang
JT Smith: Gitarre
Kritik:
Aus Texas kommen nicht nur Stiere und Öl, sondern auch richtig gute Bands. Dixie Witch ist eine von ihnen Das Hard-Rock-Power-Trio von Gitarrist Clayton Mills, Drummer / Sänger Trinidad Leal, und Bassist / Sänger Curt Christensen wurde im Herbst 1999 gegründet.Die Band gewann schnell an Popularität in Texas, auch auf Grund ihrer ersten erfolgreichen regionalen Tour. 2001 veröffentlichten sie ihr selbst produziertes Debüt-Album "Into the Sun" auf BrainticketRecords. Ab diesem Sommer ging es steil bergauf und es folgte bald darauf ihre große "Southern Domination" US-Tour mit Alabama Thunderpussy und Suplecs. Im Anschluss an diese Tour unterzeichnete die Band 2003 bei Detroit Small StoneRecords. Darauf hin folgten einige Touren durch Europa und Amerika. Dixie Witch beteiligte sich an einigen Soundtracks zu den Videospielen NHL 2005 und Major League Baseball 2K6 sowie populärer TV-Shows Viva La Bam oder the Mentalist. 2009 verließ Gründungsmitglied Gitarrist Clayton Mills die Band und wurde vonJT ersetzt worden Die Band lebt derzeit in Austin, Texas. Heute 2012 haben die Texaner ihr neues Album am Start "Let It Roll". Der 4. Studio-Longplayer beginnt gleich mit dem Titeltrack "Let It Roll" in gewohnter Manier und richtig griffigen Riffs und der nötigen Spur Southern-Rock. Der nächste Song "Bogie Man" kling mir recht nach Stoner Rock, schön knarrender Gitarrensound mit leider zu laschem Gesang, so ganz kann mich das Stück nicht überzeugen. "The High Deal" ist Stück Nummer 3 und kommt schon ein wenig harmonischer und eingängiger daher, sehr schön ausgearbeitete Melodic-Parts und cleanen Vocals, doch der Track ist gut gelungen. "Red Song" ist da schon etwas rockiger mit tieftönenden Bassläufen und passend hartem Gesang, klingt hier und da ein wenig wie eine Soft-Version von Pantera´s Walk. "Saving Grace" fällt sofort durch seinen genialen Gitarren-Opener auf, allgemein wurde bei dem Song großen Wert auf das Gitarrenarrangement gelegt. Der 6 Song heißt "Sevens" (Wie lustig!) - Hier wurde wieder die Handbremse angezogen und das Tempo heraus genommen, zwar immer noch hart aber leider zu lahm, darum nicht überzeugend. Mit "Anthem" kommt ein typischer "Southern-Rock-Song" daher, griffiger Gitarrensaund und druckvoller Gesang, für mich einer der besten songs des Albums. Bei "Automatic Lady" wird richtig Gas gegeben, auch der Gesang wurde hier einige Stufen höher angesetzt, was aber ziemlich gut in das Gesamtbild des Songs passt. "Second Chance" ist der vorletzte Track des Albums, hier haben wir einen soliden "Rock-Track" ohne besondere Höhen und Tiefen. Den Abschluss bildet "December", hier legen die Texaner noch mal ne Schippe drauf und lassen es noch einmal so richtig krachen, auch der Track weiß es zu überzeugen. Nach knapp 36 Minuten ist das Album nun zu Ende, ja was kann ich jetzt dazu sagen, wer auf Bands wie ZZ-Top oder Lynyrd Skynyrd steht hat hier sicherlich seinen Spass. Trotz 2-3 wirklich brillianter Songs, klingt die Scheibe oft zu eintönig und es fehlt hier und da an Harmonie, aber alles in Allem eine solide "Southern-Rock-Scheibe", allerdings gibt es noch einen Punkt Abzug für die doch recht schwache Spielzeit von nicht einmal 36 Minuten. Hier hätte man nach 5 Jahren wartezeit schon ein wenig mehr erwartet. 6 von 10 Punkten.